Der Bund unterhält in Berlin und Bonn mehrere Museen und Ausstellungshäuser. Außerdem beteiligt er sich an der Finanzierung ausgewählter Museen und Ausstellungen.
Die Bundeskunsthalle - seit 30 Jahren eine feste Größe in der internationalen Museumslandschaft
In der Hauptstadt Berlin und in der Bundesstadt Bonn unterhält der Bund drei Museen und zwei Ausstellungshäuser:
Zudem fördert der Bund das AlliiertenMuseum in Berlin, das an den Beitrag der Alliierten zur Entwicklung Berlins und Deutschlands erinnert und die Bedeutung von Freiheit, Demokratie und internationaler Zusammenarbeit für ein friedliches Miteinander vermittelt. Ebenfalls gefördert wird das Museum Berlin-Karlshorst. In einem eng begrenzten Rahmen beteiligt sich der Bund zudem an der Finanzierung ausgewählter Ausstellungen.
Darüber hinaus unterstützt er acht Einrichtungen zur Erforschung und Präsentation deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa. Diese gehen zurück auf eine aus dem Bundesvertriebenengesetz folgende Verpflichtung für Bund und Länder, die kulturellen Traditionen in ehemals deutschen Kulturlandschaften im politischen und historischen Bewusstsein aller Deutschen zu bewahren.
Daneben fördert der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien den Deutschen Museumsbund, die Stiftung Kunstfonds sowie das Deutsche Nationalkomitee des Internationalen Museumsrates.
Studie nimmt ökonomischen Fußabdruck in den Blick
Rund 7.000 Museen gibt es in Deutschland. Eine Studie des Instituts für Museumsforschung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat nun erstmals untersucht, wie ihr ökonomischer Fußabdruck ist und welchen wirtschaftlichen Beitrag die Museen in Deutschland leisten. Ergebnis: Die Förderung von Museen lohnt sich bereits aus rein wirtschaftlicher Perspektive.