Programmprämie „Liebling Kino“

Kulturelle Filmförderung

Kinos sind Orte der Begegnung und des gemeinsamen Erlebens – in der Großstadt wie im ländlichen Raum. Um die deutsche Kinolandschaft zu erhalten und zu stärken, hat der Staatsminister für Kultur und Medien ein neues Förderinstrument initiiert. Für die Programmprämie „Liebling Kino“ stehen jährlich insgesamt sieben Millionen Euro aus dem Bundeskulturetat bereit.

Mit der neuen Programmprämie „Liebling Kino“ sollen Kinos unterstützt werden, die ein hochwertiges Programm anbieten und deutsche, europäische und künstlerisch anspruchsvolle Filme besonders sichtbar machen. Die Prämiengelder sollen ausschließlich dem Betrieb der ausgezeichneten Kinos zugutekommen, insbesondere der Finanzierung ihrer kulturellen Programmarbeit. Darüber hinaus soll die Prämie das Engagement der Kinobetreiberinnen und -betreiber würdigen, die sich mit Leidenschaft und Mut für die Kulturform Kino einsetzen.

Insgesamt stehen für die Prämie „Liebling Kino“ jährlich sieben Millionen Euro aus dem Etat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) zur Verfügung. 

Die Antragstellung erfolgt einmal pro Jahr über die Filmförderungsanstalt (FFA). Die Termine und Fristen werden auf der Website der FFA veröffentlicht. Weitere Informationen dazu, zur Antragstellung sowie ein FAQ finden Sie unter www.ffa.de.

Wie werden die Prämierten ausgewählt?

Die Auszeichnung mit einer Kinoprogrammprämie erfolgt über ein automatisiertes Verfahren. Dieses basiert auf einem Punktesystem, das die Zuschauerzahlen für deutsche, europäische und künstlerisch-kreative Filme wie auch für besondere kulturelle Leistungen berücksichtigt. Als künstlerisch-kreativ gelten Festivalfilme, vom BKM geförderte Produktionen sowie vom „Kuratorium junger deutscher Film“ geförderte Talentfilme. So profitiert die gesamte Förderkette von der Produktion bis zur Auswertung von dem Programm.

Zentrales Kriterium ist darüber hinaus die Programmarbeit eines Kinos. Darunter fallen unter anderem Schulkinoveranstaltungen, Repertoirevorführungen, Dokumentar- und Kurzfilmreihen oder Veranstaltungen zu gesellschaftlich relevanten Themen. 

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