Das Haus des Beauftragten für Kultur und Medien im Kanzleramt bekommt eine neue Organisation. Die Behörde des Kultur- und Medienstaatsministers Wolfram Weimer wird tiefgreifend umstrukturiert. Ein BKM-Sprecher bestätigt: „Kultur und Medien sind in einem andauernden und rasanten Veränderungsprozess, dieser Dynamik passt sich BKM organisatorisch an. Die Modernisierung der Strukturen soll projektbezogenes, agiles Arbeiten in den Vordergrund stellen.“
Die Abteilung für Medienpolitik wird deutlich gestärkt, neue Themen von Künstlicher Intelligenz bis Kreativwirtschaft bekommen eine eigene Struktur. Jan Ole Püschel, verantwortlich für die Medienpolitik des BKM, ist nun Teil des Führungskreises, was zeigt, dass Kultur und Medien jetzt in der Organisation gleichrangig behandelt werden. Maria Bering ist bereits seit Herbst Teil des Führungsteams und verantwortlich für Kulturförderung und Erinnerungskultur.
„Starre Strukturen und Hierarchien gehören nun der Vergangenheit an. Projektbezogene, agile Zusammenarbeit und die Digitalisierung von internen Prozessen, lassen uns schneller auf Entwicklungen und Anforderungen reagieren“, sagt Staatsminister Wolfram Weimer.
Über das neue Organigramm der neuen Struktur werden derzeit die von BKM unterstützten Einrichtungen in Kenntnis gesetzt. Ziele sind: flache Hierarchie, weniger Managementebenen und somit kürzere Entscheidungswege.
Hinzu kommt die neue Abteilung „Innovation und Kreativwirtschaft“, die von Bernd Gallep, bisher Büroleiter des BKM im Kanzleramt, geleitet wird. Hier werden die Kompetenzen gebündelt, die sich auch mit dem Thema Künstlicher Intelligenz beschäftigen. Künstliche Intelligenz wird sowohl Kultur, Kunst wie auch Medien nachhaltig prägen und verändern. Diese Entwicklungen soll die Abteilung 6 im Blick haben und politisch Einfluss nehmen im Sinne der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen.