Kulturstiftung des Bundes

Nationale Kultureinrichtungen

Die Kulturstiftung des Bundes ist eine der größten öffentlich getragenen Kulturstiftungen Europas. Seit gut zwanzig Jahren fördert sie innovative Projekte aller künstlerischen Sparten, entwickelt eigene Programme zur Förderung grenzüberschreitender kultureller Diskurse und unterstützt ausgewählte Festivals mit internationaler Strahlkraft.

Seit ihrer Gründung 2002 hat die Kulturstiftung des Bundes rund 4.000 Projekte der Gegenwartskultur gefördert.

Quelle: Kulturstiftung des Bundes, Keyvisual des Programms „Kunst & KI“, Gestaltung: Bureau Est

Hauptaufgabe der Kulturstiftung des Bundes ist es, innovative Programme und Projekte im internationalen Kontext zu fördern. Die Stiftung setzt einen Schwerpunkt auf den kulturellen Austausch und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Sie fördert künstlerische Projekte aller Sparten im Rahmen der Allgemeinen Projektförderung und setzt parallel dazu in der Programmförderung eigene Schwerpunkte.

Finanziert wird die Kulturstiftung des Bundes aus dem Haushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Weitere Informationen über die Stiftung, zu geförderten Programmen und Projekten sowie aktuelle Bewerbungsfristen und Veranstaltungsterminen finden Sie auf der Website der Kulturstiftung.

Innovative Projekte und Programme fördern

Zweimal im Jahr können in der „Allgemeinen Projektförderung“ der Kulturstiftung des Bundes Anträge zur Förderung von Projekten aller Sparten gestellt werden. Die eingehenden Anträge werden von einer unabhängigen Fachjury bewertet. 

Parallel dazu entwickelt die Stiftung eigene, zeitlich befristete Programme zu bestimmten Themenschwerpunkten und stärkt durch bundesweite Strukturprogramme gezielt bestimmte Sparten. Zu den entwickelten Programmen gehören beispielsweise „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“, „LOKAL – Programm für Kultur und Engagement“, „WAYS - Faire und nachhaltige internationale Partnerschaften“ und „Kunst & KI“.

Durch mehrjährige Förderungen gewährt die Kulturstiftung des Bundes ausgewählten Kulturinstitutionen und Festivals von internationaler Strahlkraft ein hohes Maß an Planungssicherheit. Zu diesen kulturellen Leuchttürmen zählen die documenta in Kassel, das Berliner Theatertreffen sowie die Donaueschinger Musiktage.

Zu aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Fragestellungen fördert die Stiftung zudem exzellente und experimentelle künstlerische Einzelvorhaben.

Sitz in Halle an der Saale

Die Kulturstiftung des Bundes wurde 2002 mit Sitz in Halle an der Saale gegründet. Den Vorstand der Stiftung bilden die Künstlerische Direktorin, Katarzyna Wielga-Skolimowska, und die Verwaltungsdirektorin, Kirsten Haß. Sie leiten ein Team von rund 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 

Höchstes Entscheidungsgremium ist der Stiftungsrat, in dem Bund, Länder und Kommunen sowie Repräsentanten aus den Bereichen Kunst und Kultur vertreten sind. Eine den Vorstand beratende Funktion hat der Stiftungsbeirat mit Repräsentanten aus Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

Cookies