Die NS-Verbrechen und die Präzedenzlosigkeit der Shoah nehmen in unserer Erinnerungskultur eine zentrale Rolle ein. Weitere erinnerungspolitische Schwerpunkte bilden die Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Erinnerung an das Unrecht des Kolonialismus. Darüber hinaus gilt es, eine lebendige Erinnerungskultur zu fördern, die Gemeinschaft stiftet und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Demokratie stärkt.
Die Erinnerung an den Terror der NS-Herrschaft und das Unrechtsregime der SED macht den Wert unserer heutigen Demokratie deutlich. Der Bundesregierung ist es daher ein besonderes Anliegen, jungen Menschen historisches Wissen zu vermitteln und ihr Demokratieverständnis zu stärken.
Mit dem Programm „JUGEND erinnert“ fördert der Bund innovative Vermittlungsprojekte in Gedenk- und Bildungseinrichtungen. Ziel ist es, junge Menschen zu ermuntern, Haltung zu zeigen und sich für demokratische Grundwerte einzusetzen.