Wiedereröffnung der Festetage

Dresdner Residenzschloss

Über 80 Jahre nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg ist die Festetage im Dresdner Residenzschloss wiederhergestellt. Staatsminister Weimer eröffnete gemeinsam mit der Sächsischen Staatsministerin Klepsch die Festsäle und die neue Dauerausstellung im Residenzschloss.

Slideshow: Wiedereröffnung der Festetage

  • Staatsminister Weimer, die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch mit Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Bernd Ebert und Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer Marius Winzeler im Propositionssaal.

    Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer hat das Dresdner Residenzschloss besucht. Bei einem feierlichen Festakt wurden dort die Festsäle im Nordflügel inklusive der neuen Dauerausstellung „Masken und Kronen. Festkultur und Machtrepräsentation am Dresdner Hof“ eröffnet.

     

    Quelle: BKM / Jeremias Heinig
  • Staatsminister Weimer hält während des Festakts im Kleinen Schlosshof ein Grußwort.

    Seit 1986 wird das 1945 ausgebrannte Residenzschloss wiederaufgebaut. Das Vorhaben stellt die größte und längste Kulturbaustelle des Freistaats Sachsen dar und gehört zu den herausragendsten Projekten des gesamten „Aufbau Ost“. „Ich freue mich sehr, dass BKM seit 2013 mit insgesamt 32,75 Mio. Euro aus parlamentarischen Mitteln des Deutschen Bundestages dieses so wichtige nationale Projekt unterstützen konnte“, so der Staatsminister in seiner Rede beim Festakt.

    Quelle: BKM / Jeremias Heinig
  • Staatsminister Weimer und Staatsministerin Klepsch werden durch das Audienzgemach mit Thron der Paraderäume geführt.

    Das Dresdner Residenzschloss ist eine Einrichtung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), einem Museumsverbund mit 15 Einrichtungen. Es zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen der sächsischen Kulturgeschichte und besitzt als architektonisches Gesamtkunstwerk weit über die Landesgrenzen hinaus nationale und internationale Strahlkraft.

    Quelle: BKM / Jeremias Heinig
  • Ausstellungsansicht „Masken und Kronen“ im Großen Ballsaal

    Zahlreiche Sammlungsexponate der neuen Dauerausstellung wurden in den vergangenen Jahren auch mit finanzieller Unterstützung des BKM aufwändig restauriert. Von Kostümen und Prunkwaffen über Vasen und Silberleuchten: Die gezeigten Kunstwerke gehören zu den kostbarsten Zeugnissen europäischer Festkultur und jahrhundertealter Repräsentation fürstlicher Macht. 

    Quelle: BKM / Jeremias Heinig
  • Staatsminister Weimer im Gespräch während der Führung durch die Säle.

    Staatsminister Weimer dankte allen, die sich für den Wiederaufbau mit viel Engagement, Wissen und Können eingesetzt haben: „Sie haben mit Ihrer Leistung gezeigt, dass wir nicht nur bewahren, sondern dabei Neues schaffen können – eine ideale Verbindung von Tradition und Zukunft.“

    Quelle: BKM / Jeremias Heinig
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