Staatsminister Weimer hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern von Musiklabels und Branchenverbänden über die aktuellen Herausforderungen im Bereich Musikstreaming ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Vergütung von Musikschaffenden sowie die Forderung nach mehr Transparenz im Musikstreaming.
An dem Gespräch nahmen Vertreterinnen und Vertreter folgender Labels und Verbände teil: Audiolith, BMG, Bundesverband Musikindustrie, CitySlang, Mansions and Millions, Sony Music, Staatsakt, Universal Music Group, Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen und Warner Music Group.
„Wir brauchen eine faire Vergütung und mehr Transparenz im Musikstreaming“, sagte Staatsminister Weimer nach dem Gespräch mit den Musiklabels. Er unterstrich: „Professionelle Musikerinnen und Musiker müssen mit Streaming nennenswerte Einnahmen erzielen und diese nachvollziehen können.“
Weitere Themen des Treffens mit den Musiklabels und Branchenverbänden waren der Umgang mit KI-generierten Songs, sogenannter Click Fraud – also das künstliche Erzeugen von Streams und Klicks, um Einnahmen zu manipulieren – sowie die Frage, wie die Branche auch künftig weiteres Marktwachstum erreichen kann.
Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Staatsminister Weimer mit namhaften Musikerinnen und Musikern sowie Songwriterinnen und Songwritern ausgetauscht. Im Fokus stand auch dort die Frage, die die gesamte Branche bewegt: Wie kann Musikstreaming im digitalen Zeitalter fair für diejenigen funktionieren, die Musik schaffen?
„Wir waren uns darin einig, dass Branchenlösungen hier der beste Ansatz sind“, verkündete Weimer nach dem Gespräch. Deshalb habe er die Labels dazu eingeladen, in den kommenden Monaten an einem Runden Tisch im Kanzleramt teilzunehmen, bei dem Musikerinnen und Musiker gleichberechtigt mit Labels und Streamingdiensten am Tisch sitzen. Dazu erklärten sich die Teilnehmenden bereit.
Ziel des Runden Tisches sei es, dass die Beteiligten gemeinsam zukunftsfähige Lösungen für den Bereich Musikstreaming entwickeln. In der kommenden Woche trifft sich Staatsminister Weimer mit den Musikstreaming-Diensten, um über deren Teilnahme an dem geplanten Runden Tisch zu sprechen.