Im Rahmen seiner Kulturbautenreise hat Staatsminister Weimer heute Weimar besucht. Dort unterzeichnete er das Finanzierungsabkommen für die Klassik Stiftung Weimar und setzte den symbolischen ersten Spatenstich für den Werkstattneubau des Deutschen Nationaltheaters Weimar.
Begleitet wurde der Staatsminister in Weimar von Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Christian Tischner.
Vom Goethe- und Schiller-Archiv über das Nietzsche-Archiv bis zum Weimarer Stadtschloss: Die Klassik Stiftung Weimar (KSW) vereint einige der bedeutendsten Kulturdenkmäler Deutschlands unter ihrem Dach. Während des Besuchs des Staatsministers für Kultur und Medien Wolfram Weimer im Stadtschloss wurde nun das Finanzierungsabkommen für die Jahre 2027 bis 2031 unterzeichnet.
„Mit der Unterzeichnung des gemeinsamen Finanzierungsabkommens für die Klassik Stiftung Weimar setzen wir ein starkes Zeichen für die nachhaltige Sicherung unseres kulturellen Erbes und schaffen eine verlässliche Grundlage für den Erhalt bedeutsamer Kultureinrichtungen in Deutschland“, erklärte Staatsminister Wolfram Weimer.
Bund und Freistaat Thüringen stellen der KSW für die Jahre 2027 bis 2031 jährlich jeweils 15,09 Millionen Euro zur Verfügung. Gemeinsam mit dem jährlichen Beitrag der Stadt Weimar in Höhe von 2,25 Millionen Euro beläuft sich die institutionelle Förderung auf insgesamt 32,43 Millionen Euro pro Jahr. Damit wird die Arbeit der Stiftung und die Erfüllung ihrer Aufgaben in Bewahrung, Erforschung und Vermittlung des kulturellen Erbes langfristig abgesichert.
Ebenfalls auf dem Programm stand der Besuch des Deutschen Nationaltheaters Weimar. Im Anschluss nahm der Staatsminister am symbolischen Spatenstich für den Neubau einer Werkstätte des Deutschen Nationaltheaters (DNT) teil.
Das neue Werkstattgebäude, das bis 2029 fertiggestellt werden soll, wird unter anderem Werkstätten für Tischlerei, Schlosserei und Bühnenmalerei beherbergen. So sollen die Produktionsbedingungen in dem geschichtsträchtigen Haus, in dem bereits Johann Wolfgang von Goethe als Theaterleiter wirkte, gestärkt werden.
Der Neubau ist Teil einer umfassenden Generalsanierung des DNT. Sie wird durch Fördermittel des Bundes und des Freistaats Thüringen in Höhe von jeweils 83,5 Millionen Euro ermöglicht. Die Gesamtinvestition von 167 Millionen Euro unterstreicht die Bedeutung des Standorts Weimar als traditionsreichen und zugleich zukunftsorientierten Kultur- und Theaterstandort.