Weimer: „Deutscher Pavillon ist ein Highlight“

Besuch der Biennale

Alle zwei Jahre findet die Kunstbiennale in Venedig statt. Am 15. und 16. Mai hat der Staatsminister für Kultur und Medien die 61. Ausgabe besucht. Dabei besichtigte Wolfram Weimer unter anderem den Deutschen, den Ukrainischen und den Israelischen Pavillon und sprach dort mit Künstlerinnen und Künstlern.

Slideshow: Weimer: „Deutscher Pavillon ist ein Highlight“

  • Staatsminister Weimer mit Gitta Zschosch

    Begeistert war der Kulturstaatsminister vom Deutschen Pavillon. Er wurde in diesem Jahr von zwei Künstlerinnen gestaltet, die beide in Ostdeutschland aufgewachsen sind: Henrike Naumann, die im Februar nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist, und Sung Tieu. Beider Arbeiten setzen sich mit der deutschen Teilung und der DDR-Geschichte auseinander.

    Quelle: Marta Buso
  • Staatsminister Weimer im Deutschen Pavillon in Venedig

    „Unser Pavillon ist für mich eines der Highlights der diesjährigen Biennale“, erklärte der Staatsminister. Er sei auch ein Vermächtnis der Künstlerin Henrike Naumann, sagte Weimer. „Ihre kreative Arbeit bleibt unvergessen und es ist gut, dass Henrike Naumann zusammen mit der Künstlerin Sung Tieu den Pavillon noch vollenden konnte.“ Begleitet wurde der Staatsminister von Gitte Zschoch, Generalsekretärin des Instituts für Auslandsbeziehungen.

    Quelle: Marta Buso
  • Staatsminister Weimer mit Belu-Simion Fainaru im Gespräch

    Ein zentrales Anliegen bei seinem Rundgang war Wolfram Weimer der Besuch des Israelischen Pavillons im Arsenale, der ihn sehr beeindruckte. Er präsentiert eine Installation des Künstlers Belu-Simion Fainaru, der vom Wettbewerb ausgeschlossen wurde. Weimer hatte Gelegenheit, sich vor Ort mit dem Künstler über sein Werk und seine Situation auf der Biennale auszutauschen. 

    Quelle: BKM / Marta Buso
  • Staatsminister Weimer mit Belu-Simion Fainaru vor seiner Installation im Arsenale

    „Es ist wichtig, dass Deutschland auf der Biennale Solidarität mit Israel und israelischen Künstlern zeigt“, erklärte der Staatsminister und verurteilte die antisemitischen Attacken auf Künstler wie Fainaru. Sie seien unerträglich, betonte Weimer. 

    Quelle: Marta Buso
  • Staatsminister Weimer am Eingang des Ukrainischen Pavillons im Gespräch

    Auch den Ukrainischen Pavillon konnte der Staatsminister besichtigen. Er wurde von der Künstlerin Zhanna Kadyrova gestaltet. Ihre Arbeit kreist um Erfahrungen von Krieg, Verlust und kultureller Widerstandskraft.

    Quelle: Marta Buso
  • Staatsminister Weimer im Ukrainischen Pavillon vor einer Videoinstallation

    Im Außenbereich ist ihre Skulptur „Origami Deer“ zu sehen. Im Inneren nimmt eine Videoinstallation die Besucherinnen und Besucher mit auf die 3.000 Kilometer lange Reise der Skulptur nach Venedig – auch durch von Russland besetztes Gebiet. „Es ist so wichtig, dass die Ukraine hier erlebt und gesehen werden kann. Die Biennale ist somit auch sichtbares Symbol der gelebten Kunstfreiheit“, sagte Weimer.

    Quelle: Marta Buso
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