Weimer: „Außergewöhnliche Orte der Kulturgeschichte“

Staatsminister in Süddeutschland

Im Rahmen seiner Kulturbautenreise besuchte Staatsminister Weimer zwei Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung in Süddeutschland: das Barockschloss auf der Insel Mainau im Bodensee und das Kloster Ettal in den Ammergauer Alpen in Oberbayern. Mit ihrer Förderung unterstreicht der Bund sein Engagement für den Erhalt des kulturellen Erbes Deutschlands.

Slideshow: Weimer: „Außergewöhnliche Orte der Kulturgeschichte“

  • Blick auf das Barockschloss auf der Insel Mainau in der Gemeinde Konstanz

    Sie liegt an einem der südlichsten Punkte Deutschlands: Die Insel Mainau im Bodensee verbindet mediterrane Gartenkunst mit jahrhundertealter Bau- und Kulturgeschichte. Zum historischen Ensemble gehören neben dem Schloss auch die Schlosskirche, der Hafen sowie weitläufige Parks und Gärten. Das barocke Deutschordensschloss, eine U-förmige Dreiflügelanlage aus dem 18. Jahrhundert, wurde in den vergangenen Jahren umfassend instandgesetzt. Der Bund unterstützte einige der Sanierungsmaßnahmen mit rund 2,44 Millionen Euro.

    Quelle: BKM / Franzisksa Kaufmann
  • Staatsminister Weimer und Björn Graf Bernadotte beim Rundgang über die Insel

    Die vom Bund geförderten Maßnahmen umfassen unter anderem die Sanierung von Dach und Fassade, die Instandsetzung des historischen Tragwerks sowie die Erneuerung der Haustechnik. Der Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer konnte sich vor Ort ein Bild von den erfolgreich umgesetzten Arbeiten machen: „Die Insel Mainau mit ihrem Schlosskomplex und der Schlosskirche ist ein einzigartiger Ort mit herausragender kulturhistorischer Bedeutung und ein lebendiges Zeugnis von Bau-, Garten- und Kulturgeschichte.“ 

    Quelle: BKM / Franzisksa Kaufmann
  • Blick in die barocke Schlosskirche St. Marien auf der Insel Mainau

    Rund 730.000 Euro stehen zudem für die Sanierung der Schlosskirche auf der Insel Mainau bereit. Das von Johann Caspar Bagnato entworfene Bauwerk wurde 1739 der Gottesmutter Maria geweiht und prägt bis heute das Erscheinungsbild des historischen Ensembles. Die Mittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm fließen in die Instandsetzung des Dachtragwerks sowie in die Konservierung der Fassaden und die Restaurierung des Innenraums.

    Quelle: BKM / Franzisksa Kaufmann
  • Staatsminister Weimer und Björn Graf Bernadotte im Weißen Saal

    „Ein Ort, der zum Verweilen einlädt und gleichzeitig Geschichte erlebbar macht“, betont Staatsminister Weimer. Die Sanierungsmaßnahmen sichern die Zukunft des historischen Ensembles und erhalten es als lebendigen Ort für Besucherinnen und Besucher. Nach Abschluss der Arbeiten kann so beispielsweise auch der beliebte Weiße Saal im Schloss wieder für Veranstaltungen genutzt werden.

    Quelle: BKM / Franzisksa Kaufmann
  • Klosteranlage Ettal

    Dann ging es für den Staatsminister hinauf auf 877 Meter Höhe: Dort liegt in den Ammergauer Alpen in Oberbayern der Luftkurort Ettal. Der Ort und seine Geschichte werden seit 1330 maßgeblich durch das Kloster Ettal geprägt. Die von Kaiser Ludwig dem Bayern gegründete Benediktinerabtei ist vor allem für ihre barocke Basilika mit der markanten Kuppel bekannt. Zur weitläufigen Klosteranlage gehören unter anderem auch eine Brauerei, eine Likörmanufaktur, ein Gymnasium und ein Klosterhotel.

    Quelle: BKM / Marc Gilsdorf
  • Staatsminister Weimer und Alexander Dobrindt übereichen den Förderbescheid an Abt Barnabas Bögle

    Für den Erhalt dieses bedeutenden Kulturdenkmals überreichte Staatsminister Weimer gemeinsam mit Alexander Dobrindt, Bundesminister des Innern und Wahlkreisabgeordneter für Ettal, einen symbolischen Förderbescheid über 375.000 Euro. Die Mittel kommen der Sanierung und barrierefreien Gestaltung des Ritterakademie-Trakts zur Einrichtung eines Museums zugute. Weitere 431.000 Euro stellt der Bund für die denkmalgerechte Sanierung der Klostermauer in Aussicht.

    Quelle: BKM / Marc Gilsdorf
  • Führung durch die Basilika

    Das Kloster Ettal ist bis heute ein lebendiger Ort benediktinischen Lebens. Die Mönche folgen dem Leitsatz „Ora et labora“ („Bete und arbeite“) und gestalten ihren Alltag nach einem festen Rhythmus aus Gebet, Arbeit und Gemeinschaft. Zugleich empfängt das Kloster das ganze Jahr über zahlreiche Gläubige, Touristen und Tagungsgäste.

    Quelle: BKM / Marc Gilsdorf
  • Das Benediktinerkloster Ettal

    „Das Benediktinerkloster Ettal ist nicht nur ein außergewöhnlicher Ort unserer Glaubens- und Kulturgeschichte, sondern vor allem auch ein beeindruckendes Baudenkmal“, so Staatsminister Weimer. „Ich freue mich, dass wir mit der Förderung einen Beitrag dazu leisten, dieses bedeutende Kulturerbe zu bewahren, seine Geschichte zeitgemäß zu vermitteln und den Zugang für alle Besucherinnen und Besucher zu verbessern.“

    Quelle: BKM / Marc Gilsdorf
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