Kulturstaatsminister gratuliert Filmfestspielen zu großem Publikumserfolg. Filmbooster hebt Stimmung. Dank an Tricia Tuttle und Wim Wenders
Die Berlinale meldet für die diesjährigen Festspiele deutlich mehr als 300.000 verkaufte Tickets. Sie ist damit eines der größten Publikumsfestivals der Welt. Starke Resonanz meldet auch die „BerlinalePro“ mit ihrem European Film Market. Sie ist mit den diesjährigen Zuwächsen einer der bedeutendsten Branchentreffs der Filmindustrie und wichtiger Handelsplatz für Produzenten, Verleiher, Filmeinkäufer und Agenten geworden. Insbesondere die Entscheidung der Bundesregierung, die deutsche Filmpolitik mit dem „Filmbooster“ umfassend zu reformieren, die staatliche Filmförderung zu verdoppeln und die Streamer zu Milliardeninvestitionen zu verpflichten. sorgte für positive Stimmung in der Branche.
Kulturstaatsminister Weimer würdigte den Erfolg der Festspiele: „Dies war eine Berlinale des Aufbruchs. Der deutsche Filmmarkt kommt endlich wieder in Schwung.“ Weimer verweist darauf, dass nicht nur die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen besser würden und dies die Festspiele spürbar belebt hätte. „Diese Berlinale hat auch ihre kulturelle Strahlkraft demonstriert. Zahlreiche Filme mit großer künstlerischer Qualität haben das internationale Publikum beeindruckt.“
Zudem ist die Berlinale ihrem Ruf als offenes, politisches Forum mit besonders großer Bandbreite der Meinungen gerecht geworden. „Mutige Filme gegen Diktaturen und Autokraten haben sie zu einer Berlinale der Freiheit werden lassen.“ Weimer zeigte sich insbesondere vom Film „Roya“ der iranischen Regisseurin Mahnaz Mohammadi tief beeindruckt. „Ich verneige mich vor der Tapferkeit der Regisseurin und ihres Teams. Dieser Film wirft Licht in die Kerker und Foltermaschinerie der Mullahs, damit die Welt das Grauen sieht und dagegen aufsteht. Mit Filmen wie diesem geht von der Berlinale ein Aufruf zur Freiheit in die Welt.“
Staatsminister Weimer weiter: „Mein Dank gilt Tricia Tuttle und Wim Wenders. Sie haben diese Festivalausgabe unter besonderen weltpolitischen Herausforderungen grundliberal und künstlerisch anspruchsvoll gestaltet. Damit haben sie den Charakter der Filmfestspiele als Plattform für künstlerischen Dialog, für kulturelle Vielfalt und für demokratische Werte nachhaltig gefestigt.“