Theaterpreis des Bundes: Gewinner stehen fest – Weimer: „Theater sind Laboratorien der Demokratie“

Pressemitteilung

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat heute die Gewinner des Theaterpreises des Bundes bekanntgegeben: Den mit 200.000 Euro dotierten Theaterpreis des Bundes erhält HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden. Weitere mit jeweils 100.000 Euro verbundene Auszeichnungen gehen an das Theater Oberhausen, stellwerk junges theater in Weimar und das Theater Lindenhof in Burladingen-Melchingen. Die Preisgelder stehen den Gewinnern für die weitere Programmarbeit und für die Verbesserung der Produktionsbedingungen zur Verfügung.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer: „Theater sind Laboratorien der Demokratie. Sie schaffen Räume, in denen gesellschaftliche Fragen verhandelt, Konflikte sichtbar gemacht und neue Perspektiven eröffnet werden. Mit dem Theaterpreis des Bundes zeichnet die Bundesregierung Häuser aus, die diese Aufgabe mit künstlerischer Exzellenz und strukturellem Mut erfüllen. Meine herzlichen Glückwünsche gelten allen Preisträgern.“

Der Staatsminister wird die Auszeichnungen am 17. April 2026 auf einer festlichen Gala im Haus der Berliner Festspiele verleihen. Die Preisverleihung unter der künstlerischen Leitung von Ron Zimmering wird eine Hommage an das Theater sein. Ein hochkarätig besetztes Ensemble wird Wendepunkte der Theatergeschichte von der Antike bis in die Gegenwart zeigen, ergänzt um Gastbeiträge von Dominique Horwitz und Jonathan Meese.

Der Theaterpreis des Bundes wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Empfehlung einer Fachjury verliehen. Ihr gehörten an: Yvonne Büdenhölzer, Hendrik Frobel, Martina Grohmann, Clemens Leander, Stawrula Panagiotaki, Gundula Reinig, Johanna Sandberg, Simon Strauß, Julian Warner.

Projektträger und damit verantwortlich für Juryverfahren und Preisverleihung ist der Fonds Darstellende Künste. Weitere Informationen zum Theaterpreis des Bundes: www.theaterpreisdesbundes.de

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