Auch in diesem Jahr können sich gleich mehrere Filmteams über die bedeutendste Auszeichnung für den Kurzfilm freuen – den Deutschen Kurzfilmpreis. Nominiert waren zwölf Kurzfilme. Die Jurys Deutscher Kurzfilmpreis hatten sie aus 245 Vorschlägen ausgewählt.
Staatsminister Weimer mit den Gewinnerinnen und Gewinnern des Deutschen Kurzfilmpreises 2025.
Es durfte gefeiert werden: In der Internationalen Kulturfabrik Kampnagel in Hamburg trafen sich Filmschaffende und Fans des Kurzfilms. Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer übergab dort am Donnerstagabend die bedeutendste Auszeichnung für dieses Format, den Deutschen Kurzfilmpreis 2025.
Bereits im Vorfeld der Verleihung unterstrich der Staatsminister die Bedeutung des Kurzfilms: „Der Kurzfilm ist eine autonome Kunstform mit großer Strahlkraft: ein besonders anspruchsvolles und facettenreiches Format.“
Als Avantgarde sei er eine tragende Säule für die Entwicklung der gesamten deutschen Filmkultur. Außerdem sei es ein Format, das auch dem Filmnachwuchs ein wertvolles Forum biete, so Weimer weiter.
Staatsminister Weimer zeichnete Kurzfilme in fünf Kategorien aus, außerdem vergab er einen Preis für den besten mittellangen Film. Nominiert waren zwölf Produktionen, die die Jurys Deutscher Kurzfilmpreis aus 245 eingereichten Vorschlägen ausgewählt hatten. Verbunden mit den Auszeichnungen sind Prämien in Höhe von insgesamt 275.000 Euro.
Die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Kurzfilmpreises 2025 sind:
Die Auszeichnung für den besten Spielfilm bis 15 Minuten Laufzeit ging an Max Feldkamp, Hoda Taheri und Boris Hadžija für den Film MOTHER IS A NATURAL SINNER.
Die Auszeichnung für den besten Spielfilm von mehr als 15 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit ging an Fabian Leonhardt, Lena Zechner und Simon Maria Kubiena für den Film AT HOME I FEEL LIKE LEAVING.
Für den besten Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit erhielten Saskia Stirn und Ferdinand Ehrhardt den Deutschen Kurzfilmpreis für den Film DETLEV.
In der Kategorie Experimentalfilm bis 30 Minuten Laufzeit konnte Irem Schwarz mit dem Film PAIN THAT COMES IN WAVES die goldene Lola gewinnen.
In der Kategorie Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit wurden Daniel Asadi Faezi und Mila Zhluktenko für RÜCKBLICKEND BETRACHTET ausgezeichnet.
Den Preis für den besten mittellangen Film erhielten Melvyn Zeyns, Jonas Nemela und Julia Ketelhut für GARNELIUS.
Jurybegründungen (PDF, 200 KB, Datei ist nicht barrierefrei)
Trailer der Siegerfilme
Die Gewinnerinnen und Gewinner der Kurzfilmpreise erhalten je eine Prämie von 30.000 Euro. Eine Nominierung ist mit einer Prämie in Höhe von 15.000 Euro verbunden, die auf die Auszeichnungsprämie angerechnet wird. Die Prämie für den mittellangen Film beträgt 20.000 Euro. Die Prämien sind zweckgebunden für die Herstellung, Projektentwicklung oder Projektvorbereitung eines neuen Films mit künstlerischer Qualität zu verwenden.
Die Gewinnerfilme in den Kategorien Spielfilm bis 15 Minuten Laufzeit, Spielfilm von mehr als 15 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit, Animationsfilm bis 30 Minuten Laufzeit und Dokumentarfilm bis 30 Minuten Laufzeit sind zudem automatisch für das Auswahlverfahren zu den Oscars qualifiziert. Darüber hinaus erhalten alle Gewinner- und Nominiertenfilme Punkte für das Referenzfördersystem der Filmförderungsanstalt.
Auf der „KURZ.FILM.TOUR – Der Deutsche Kurzfilmpreis. Im Kino.“ werden alle nominierten und ausgezeichneten Filme im kommenden Jahr deutschlandweit in kommunalen Kinos gezeigt.
Eine Übersicht aller Auszeichnungen und Nominierungen sowie weitere Informationen zum Deutschen Kurzfilmpreis 2025 finden Sie unter www.deutscher-kurzfilmpreis.de.