Kreatives Schaffen muss sich auch im heutigen Musikstreamingmarkt lohnen – davon ist Staatsminister Weimer überzeugt. Nach Gesprächen mit Musikerinnen und Musikern sowie Musiklabels hat er jetzt Vertreterinnen und Vertreter von Musikstreamingdiensten zu einem Austausch ins Bundeskanzleramt eingeladen.
Staatsminister Wolfram Weimer beim Pressetermin am 16. März im Bundeskanzleramt
„Der deutsche Musikmarkt ist einer der größten weltweit, und das Potential ist noch bei weitem nicht ausgeschöpft“, erklärte der Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer im Anschluss an das Treffen. Es sei auch im Interesse der Politik, dass dieser Markt weiter wächst. „Gleichzeitig brauchen wir im Interesse der Kreativen Verbesserungen in diesem Markt – zum Beispiel bei der Vergütung und der Transparenz, bei der Bekämpfung von Streaming-Betrug und im Umgang mit KI“, unterstrich Weimer.
Daher hat der Staatsminister am 16. März Vertreterinnen und Vertreter namhafter Musikstreamingdienste zu einem Gespräch ins Bundeskanzleramt eingeladen, unter anderem von Amazon Music, Apple Music, SoundCloud, Spotify, YouTube Music, Rokk Streaming sowie vom Branchenverband Bitkom.
Es war die dritte Gesprächsrunde des Staatsministers zum Thema Musikstreaming. Bereits im Dezember 2025 hatte er sich mit Musikerinnen und Musikern sowie vergangene Woche mit Vertreterinnen und Vertreter von Labels und deren Branchenverbänden zu einem Austausch getroffen.
Als nächsten Schritt plant der Staatsminister nun für den Frühsommer einen Runden Tisch, an dem Musikerinnen und Musiker sowie Vertreterinnen und Vertreter der Labels teilnehmen werden. „Ich freue mich sehr, dass sich auch die Streamer heute bereit erklärt haben, sich daran zu beteiligen“, erklärte der Staatsminister. „Mein Haus und ich werden diesen Prozess eng begleiten“, so Wolfram Weimer. Ziel des Runden Tisches ist es, dass die Beteiligten gemeinsam zukunftsfähige Lösungen für den Bereich Musikstreaming entwickeln.