Staatsminister Weimer hat im Filmtheater Schauburg Karlsruhe die Kino- und Verleihprogrammpreise des Bundes für das Programmjahr 2024 verliehen. 238 Filmtheater und drei Filmverleiher wurden ausgezeichnet.
Im Jahr 1929 wurde es in den Räumen des ehemaligen Apollo-Varietétheaters eröffnet, nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde es 1949 neu aufgebaut, später umgebaut – das Filmtheater Schauburg Karlsruhe blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Nun durfte das Traditionskino, Spitzenpreisträger des vergangenen Jahres, die deutsche Kinobranche bei sich begrüßen.
Auch Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer war zur Verleihung der Kino- und Verleihprogrammpreise angereist. In seiner Rede würdigte er die Branche: „Ihr Glaube an die Kraft der Filmkunst und an die einzigartige Magie des Kinoerlebnisses hält die deutsche und europäische Filmkultur lebendig – Tag für Tag, Vorstellung für Vorstellung.“
Als bekennendem Cineasten ist Staatsminister Weimer das Kino als Ort der Projektion und der gemeinsamen Erinnerung ein besonderes Anliegen: Sein Ziel sei es, den Filmstandort Deutschland weiter zu stärken – und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Bei der beliebten Branchenveranstaltung wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 2,025 Millionen Euro vergeben. Sie sollen zur Verbreitung künstlerisch anspruchsvoller deutscher Filme beitragen und die Weiterentwicklung der Filmtheater als lebendige Kulturstätten fördern.
Alle Gewinnerinnen und Gewinner 2025 der Kino- und Verleihprogrammpreise:
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Kinoprogrammpreise gab es in diesem Jahr für 238 Kinos. Beworben hatten sich 301 Kinos. Den diesjährigen Allgemeinen Spitzenpreis für sein herausragendes Jahresfilmprogramm 2024 konnte die Filmpalette aus Köln entgegennehmen. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.
Für sein Kinder- und Jugendfilmprogramm 2024 wurde das Thalia Programmkino aus Potsdam ausgezeichnet. Die Kinobar Prager Frühling aus Leipzig freute sich über den Preis für das beste Kurzfilmprogramm. Das Kino im Waldhorn aus Rottenburg erhielt die Auszeichnung für das beste Dokumentarfilmprogramm. Alle drei Kinos erhalten jeweils 10.000 Euro.
Die mit je 75.000 Euro dotierten Verleihprogrammpreise gingen an die drei gewerblichen Filmverleiher Neue Visionen Filmverleih, Wild Bunch Germany und Weltkino Filmverleih. Sie setzten sich unter 24 Bewerbungen durch.