Kulturstaatsminister im Dialog

Antrittsbesuche

Kultur- und Medienpolitik entsteht im Dialog. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer besteht daher in der intensiven Vernetzung mit BKM-geförderten Kultureinrichtungen sowie Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Kunst, Kultur, Medien, Politik und Gesellschaft. Eine Auswahl der Antrittsbesuche des Staatsministers.

Slideshow: Kulturstaatsminister im Dialog

  • Wolfram Weimer, Jenny Schlenzka und Matthias Pees besichtigen die Ausstellung „YOKO ONO: Music of the Mind“ im Gropius Bau.

    Wolfram Weimer besuchte am 28. August den Gropius Bau in Berlin. Im Gespräch mit Direktorin Jenny Schlenzka und Matthias Pees, Intendant der Berliner Festspiele, informierte er sich über aktuelle Entwicklungen am Haus und besichtigte die Ausstellung „YOKO ONO: Music of the Mind“ – mit über 200 Werken der Künstlerin aus sieben Jahrzehnten. Die große Einzelausstellung lädt Besucherinnen und Besucher ein, aktiv teilzunehmen – unter anderem durch Onos ikonische „Instructions“ oder den frei zugänglichen „Wish Tree for Berlin“, an dem Friedenswünsche hinterlassen werden können.

    Quelle: BKM / Henning Schacht
  • Staatsminister Weimer mit dem Leitungsteam der DNB in Frankfurt

    Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) ist die größte Bibliothek Deutschlands. Sie sammelt alle Publikationen in Wort, Bild und Ton, die seit 1913 auf Deutsch oder auch über Deutschland erschienen sind. Generaldirektor Frank Scholze führte den Staatsminister am 26. August durch den Frankfurter Standort der DNB. Dabei zeigte er ihm auch die digitale interaktive Ausstellung „Frag nach!“ des Deutschen Exilarchivs 1933–1945. Unterstützt von KI teilen zwei Holocaust-Überlebende mit den Besucherinnen und Besuchern darin eindrücklich ihre Erfahrungen im Nationalsozialismus und erzählen auch von ihrem Leben danach.

    Quelle: DNB
  • Kulturstaatsminister Wolfram Weimer unterhält sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in den Räumlichkeiten des Neuen Palais.

    Am 15. Juli machte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer seinen Antrittsbesuch bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Dabei gab es Erfreuliches zu verkünden: Nach drei Jahrzehnten aufwendiger Restaurierung ist die Obere Galerie im Neuen Palais in Potsdam – einschließlich fünf der wertvollsten Gemälde der Stiftung – wieder öffentlich zugänglich. Weimer würdigte das Engagement der Stiftung, der es gelungen ist, erhebliche Drittmittel für die Restaurierung der Kunstwerke einzuwerben – ein Erfolg, der beispielhaft zeige, wie sich öffentliches Engagement und private Kulturförderung sinnvoll ergänzen können, so Weimer. Auch mit Blick auf die weitere Instandsetzung des Neuen Palais werde der Bund der Stiftung weiterhin verlässlich zur Seite stehen, betonte der Staatsminister.

    Quelle: Zöhre Kurc
  • Kulturstaatsminister Wolfram Weimer unterhält sich in einem Raum der Akademie der Künste mit Blick auf den Pariser Platz mit dem Präsidentenduo Manos Tsangaris und Anh-Linh Ngo.

    Die Akademie der Künste (AdK) ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlerinnen und Künstlern und hat eine jahrhundertelange Tradition. Ihre Mitglieder prägen das kulturelle Leben des Landes maßgeblich. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer besuchte die Künstlersozietät am 14. Juli. Gemeinsam mit dem Präsidentenduo Manos Tsangaris und Anh-Linh Ngo tauschte er sich über Kunstfreiheit, Demokratieförderung und die Rolle der AdK als Plattform für Kunstschaffende und als kreatives Bollwerk aus. 

    Quelle: Akademie der Künste, Gerald Zörner
  • Wolfram Weimer und Tricia Tuttle in den Räumlichkeiten der Berlinale.

    Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind das weltweit größte Publikumsfestival. Tricia Tuttle und Wolfram Weimer trafen sich zu einem ersten Kennenlernen in den Räumlichkeiten der Berlinale. Seit April 2024 leitet Tricia Tuttle das Festival, das 2026 vom 12. bis 22. Februar parallel mit weiteren Branchenveranstaltungen, wie dem European Film Market und Berlinale Talents, stattfindet. In dem Gespräch erkundigte sich der Kulturstaatsminister nach den Plänen und Innovationen für die nächste Ausgabe und freute sich weiterhin auf eine positive und konstruktive Zusammenarbeit.

    Quelle: Alexander Janetzko
  • Naomi Beckwith und Wolfram Weimer im Bundeskanzleramt.

    Die US-Amerikanerin Naomi Beckwith kuratiert die documenta 16 in Kassel im Jahr 2027. Wolfram Weimer traf sie und weitere Verantwortliche der Weltkunstschau am 10. Juli im Bundeskanzleramt. Weimer unterstrich die Bedeutung als eine der weltweit bedeutendsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Beide waren sich einig, dass die documenta ein Ort der Begegnung und des gegenseitigen Respekts mit Strahlkraft sein soll.

    Quelle: BKM / Ole Heinrich
  • Hetty Berg mit Kulturstaatsminister Weimer vor dem Jüdischen Museum Berlin

    Am 30. Juni besuchte Kulturstaatsminister Weimer erstmals das Jüdische Museum Berlin und machte dort einen Ausstellungsrundgang mit Museumsdirektorin Hetty Berg. Dabei verkündete er, das Museum mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von rund 550.000 Euro zu stärken. „Ein sichtbares jüdisches Leben gehört zur Mitte unserer Gesellschaft. Dass die Bundesregierung das Museum trotz knapper Kassen stärkt, ist ein klares Zeichen für diese Überzeugung: Wir fördern die Sichtbarkeit jüdischen Lebens und seine feste Verankerung in unserer Gesellschaft“, so Weimer. 

    Quelle: BKM / Steffen Böttcher
  • Wolfram Weimer im Gespräch mit Olaf Zimmermann und Christian Höppner in der Geschäftsstelle vom Deutschen Kulturrat.

    Der Deutsche Kulturrat (DKR) hat Wolfram Weimer am 18. Juni zu einem gegenseitigen Kennenlernen eingeladen. Der DKR ist als Spitzenverband der Bundeskulturverbände ein wichtiger Partner der BKM im kulturpolitischen Agendasetting und Diskurs. Er repräsentiert die verschiedenen künstlerischen Sparten und unterschiedlichen Bereiche des kulturellen Lebens. Seit vielen Jahren besteht eine konstruktive, gute Zusammenarbeit.

    Quelle: bundesfoto / Bernd Lammel
  • Wolfram Weimer bei der Gedenkfeier zum Volksaufstand vom 17. Juni im Rosenhof der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

    Zum 72. Jahrestag des Volksaufstands in der DDR besuchte Wolfram Weimer die Gedenkstätte Hohenschönhausen und sprach mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Bei der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste 1953 wurden tausende Menschen verhaftet, mehr als 30 verloren ihr Leben. Staatsminister Weimer gedachte ihnen bei einer Kranzniederlegung im Rosenhof der Gedenkstätte. „Vor dem dunklen Hintergrund der SED-Diktatur lässt sich der Wert von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit umso klarer erkennen,“ sagte er bei der Gedenkfeier.

    Quelle: BKM / Kay Herschelmann
  • Wolfram Weimer mit Anna Kaminsky und Markus Gallander in der Geschäftsstelle der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

    Zuvor traf sich Wolfram Weimer mit der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur und sprach über ihre Arbeit und Förderung: „Die Aufarbeitung des SED-Unrechts bleibt zentral für Erinnerungskultur und unser demokratisches Selbstverständnis.“

    Quelle: Bundesstiftung Aufarbeitung / Ulrich Mählert
  • Wolfram Weimer und Uwe Neumärker beim Rundgang durch den Ort der Information.

    Die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas nimmt eine zentrale Rolle in der deutschen Erinnerungskultur ein. Sie wird seit ihrer Gründung vor 25 Jahren vom BKM gefördert. Am 12. Juni begrüßte Stiftungsdirektor Uwe Neumärker den Staatsminister für Kultur und Medien am Holocaust-Denkmal. Im Anschluss an den Rundgang tauschten sie sich intensiv über die bisherige und auch zukünftige Arbeit der Stiftung aus.

    Quelle: Stiftung Denkmal / Marko Priske
  • Felix Klein und Wolfram Weimer auf der Terrasse im Bundeskanzleramt.

    Am 13. Juni trafen sich Staatsminister Weimer und der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein für ein Gespräch über die Stärkung jüdischen Lebens in Deutschland – mit Blick auf Bildung, Kultur und öffentlichem Bewusstsein. Ein zentrales Vorhaben ist das im Koalitionsvertrag verankerte Yad Vashem Education Center in Deutschland, das die Holocaust-Bildungsarbeit künftig als Bildungs- und Gedenkstätte erweitern soll.

    Quelle: BKM / bundesfoto / Kurc
  • Matthias Pees und Wolfram Weimer im Haus der Berliner Festspiele.

    Die Berliner Festspiele realisieren ganzjährig eine Vielzahl von Festivals, Ausstellungen und Einzelveranstaltungen in ihren zwei Häusern – dem Haus der Berliner Festspiele und dem Gropius Bau – sowie an anderen Orten der Stadt. Bei seinem Besuch im Haus der Berliner Festspiele am 10. Juni traf Staatsminister Weimer den Intendanten Matthias Pees. 

    Quelle: Berliner Festspiele / Fabian Schellhorn
  • Hartmut Dorgerloh, Generalintendant des Humboldt Forums, und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer vor zwei Balustradenfiguren im Humboldt Forum.

    Die letzten Meter zur Baufertigstellung des Humboldt Forums: Bis Ende Juni werden 19 Barockfiguren auf der Fassade angebracht. Damit ist die Rekonstruktion des Berliner Schlosses abgeschlossen. Aus diesem Anlass besuchte der Kulturstaatsminister am 10. Juni das Humboldt Forum und würdigte den Ort als Zeichen für Geschichte, Wandel und kulturellen Dialog.

    Quelle: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / David von Becker
  • Wolfram Weimer und Jürgen Boos wollen die Zusammenarbeit perspektivisch noch stärken.

    Die Frankfurter Buchmesse ist das größte Branchentreffen der Verlags- und Buchbranche weltweit und findet vom 15. bis 19. Oktober 2025 zum 77. Mal statt. Am 5. Juni traf Wolfram Weimer den Direktor Jürgen Boos im Kanzleramt. Er freue sich über die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit und die erneute Vergabe des Deutschen Verlagspreis 2025 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.

    Quelle: bundesfoto / Ole Heinrich
  • Wolfram Weimer, Michael Hollmann und Andrea Hänger am Bundesarchiv-Standort Berlin-Lichterfelde.

    (F)Akten statt Fake News: Dafür steht das Bundesarchiv. Mit seinen 540 Kilometern Schriftstücken, 15 Millionen Bildern und zwei Millionen Karten ist es das „Gedächtnis der Gesellschaft“. Bei einem Rundgang am 3. Juni lernte der Kulturstaatsminister die Räumlichkeiten der Berliner Dienststelle kennen und sprach mit Präsident Michael Hollmann und Vizepräsidentin Andrea Hänger unter anderem über die Digitalisierung und die Standortentwicklung des Bundesarchivs und seinen Außenstellen.

    Quelle: Bundesarchiv / Witzel
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